Verbesserung der medizinischen Versorgung durch Zusammenführen von guten Initiativen

Interview mit Martin Ouwehand, Manager eHealth, Konformitäts- & Qualitäts-Indikatoren bei GlaxoSmithKline Europe, Abteilung CareSolutions.

GSK 200pxObwohl GlaxoSmithKline (GSK) oft als "der Hersteller von Arzneimitteln" bekannt ist, gewinnt die Abteilung Care Solutions doch auch immer mehr an Bekanntheit. Und das ist positiv, denn GSK ist deutlich mehr als nur ein pharmazeutisches Unternehmen. Die Abteilung Care Solutions zeigt, dass es bei GSK auch ganz eindeutig um den Patienten hinter dem Arzneimittel geht. GSK will innovative Arzneimittel und Dienste entwickeln, die zum richtigen Zeitpunkt, auf die richtige Art und Weise und beim richtigen Patienten eingesetzt werden und die zu einem dauerhaften Behandlungsergebnis mit Gesundheitssteigerung führen. Sie unterstützen und stimulieren gerne gute Initiativen, um so gemeinsam mit starken Partnern die Lebensqualität und Qualität der medizinischen Versorgung an erste Stelle zu setzen. Gerade darin fanden VitalHealth Software und GSK einander und sind eine langfristige strategische Zusammenarbeit eingegangen.

Martin Ouwehand und seine Kollegen von Care Solutions haben ein wichtiges Ziel vor Augen: "Innovation mit medizinischer Versorgung. Diese Abteilung innerhalb von GSK richtet sich darauf, die innovative Art der Qualität der medizinischen Versorgung durch Zusammenarbeit zu verbessern und sich kontinuierlich in den Bereichen Asthma, COPD, Onkologie und Impfungen weiter zu entwickeln." Um dies zu erreichen, bietet GSK ein umfangreiches Angebot an Gesundheitsprogrammen, wie eHealth-Initiativen, die in Zusammenarbeit mit anderen Parteien entwickelt wurden. "Gemeinsam, denn durch die Zusammenarbeit kann man Fachkompetenz, Erfahrung, finanzielle Mittel und Arbeitskräfte vereinen und wirklich etwas in der medizinischen Versorgung bewirken."

Digitale Patientenbegleiter

GSK hat gemeinsam mit anderen Parteien digitale Patientenbegleiter für verschiedene chronische Krankheiten entwickelt. Gute Beispiele hierfür sind MijnParkinsoncoach (MeinParkinsonCoach), MijnAstmacoach (MeinAsthmaCoach) und MijnCOPDcoach.nl (MeinCOPDCoach). Hierbei waren Parteien von mehreren Bereichen beteiligt. So wurden für die inhaltliche Entwicklung von z. B. dem COPD-Coach, medizinisches Fachpersonal aus der ersten und zweiten Linie ihrer Behandlungskompetenz, wie Versorgungsgruppe Zorroo, UMC St. Radboud und die Amphia Klinik, gefragt. Der Longfond wurde für die inhaltliche Beteiligung mit einbezogen und das Jan van Es-Institut war für die Validierungsstudie verantwortlich. "Es gibt viele gute Ideen für eHealth-Lösungen, aber dadurch auch viele einzelne Initiativen, die im Endeffekt nicht vom medizinischen Fachpersonal angenommen wurden. Durch das Bündeln der Kräfte wirkt man dieser Zersplitterung entgegen und bietet schlussendlich eine qualitativ hochwertige eHealth-Lösung, die dem Patienten vom Hausarzt, Lungenfacharzt, Praxishilfen oder Krankenpflegepersonal angeboten werden kann."  Ein gutes neues Beispiel, an dem VitalHealth Software und GSK arbeiten, ist eine Selbstverwaltungsplattform für Krebs-Patienten, basierend auf der VitalHealth-Plattform.

Projekt Pelikan

Das Projekt Pelikan ist eine eHealth-Lösung der anderen Art und zeigt, neben dem Patientenbegleiter, die ganze Bandbreite des eHealth-Angebots von GSK. Es war eigentlich auch das erste Projekt, das VitalHealth und GSK gemeinsam gestartet haben. "Projekt Pelikan ist ein gutes Beispiel eines Projekts, bei dem die Gesamtheit der Versorgungskette betrachtet wird. Was kann man z. B. in der heutigen Aufstellung besser machen?" GSK schaut wo sie ein Programm entwickeln können, das einen Mehrwert bietet, z. B. im IT-Bereich, bei der Vorsorge oder Effektivität. In Gesprächen zwischen GSK und dem Radboud UMC kristallisierte sich heraus, dass durch Untersuchung von Radboud UMC deutlich wurde, dass es für junge Kinder mit Asthma oft ein Problem ist, zu erklären, wie sie sich fühlen. Als Lösung bietet sich hier der Einsatz von ernsten Spielen an, um den Schweregrad des Asthmas zu bestimmen. "Das Spiel, das die Abteilung Erstmedizin des Radboud UMC zur Untersuchung entwickelt und validiert hat, war in seiner aktuellen Form nicht geeignet für die landesweite Einführung. Durch die Unterstützung der innovativen Initiative und die Weiterentwicklung auf der Basis der VitalHealth-Plattform wird nun tatsächlich etwas mit der Untersuchung gemacht und ist die Lösung des Problems zukunftssicher und skalierbar. Und das Wichtigste ist: den Kindern wird auf diese Weise jetzt echt geholfen!"

Gemeinsam zukunftsorientiert

Mit dem Blick auf die Überalterung und die Verschiebung der medizinischen Versorgung von der zweiten in die erste Linie und von der ersten zur Nulllinie, gibt es noch viel zu verbessern. Durch die Zusammenarbeit zwischen GSK und anderen Parteien erwartet GSK, mehr aufbauen zu können. Dabei muss auf die (Kosten-)Effizienz geachtet werden, wodurch z. B. Aufnahmen in der Klinik und Exazerbationen verringert werden können. Für GSK steht wiederum die Lebensqualität und Qualität der medizinischen Versorgung an erster Stelle. "Es ist wichtig, gemeinsam an der Zukunft der medizinischen Versorgung zu arbeiten. Man kann von einer großen Zersplitterung sprechen, weil die Parteien selbst im kleinen Rahmen entwickeln und die Lösungen darum nicht gut mit anderen IT-Systemen oder anderen Pflegeeinrichtungen kompatibel sind. Dies führt zu einem Wildwachstum! eHealth ist ein gutes Beispiel dafür, dass, wenn richtig darüber nachgedacht wurde, auch tatsächlich eine gute medizinische Versorgung aus der Ferne geboten werden kann und dies zum Wohlbefinden des Patienten beiträgt. Wenn dem so ist, möchten auch Versicherungsgesellschaften einen Beitrag zur Finanzierung leisten." Laut GSK müssen Gelder, Arbeitskräfte und Fachkenntnisse miteinander verknüpft werden, um gemeinsam für die Zukunft gewappnet zu sein. "Es gibt viele gute Initiativen und die dürfen und vor allem müssen auf die richtige Art und Weise zum Vorteil des Patienten eingesetzt werden."

Gemeinsame Tatkraft

Ouwehand findet, dass man bei einer guten Zusammenarbeit geben und nehmen muss. Man muss nicht in den Begriffen Arbeitgeber - Arbeitnehmer denken, sondern an Partnerschaft. "VitalHealth und GSK sind gleichwertige Partner, weil sie das gleiche Ziel anstreben: die Verbesserung der Qualität der medizinischen Versorgung. Wir haben gemeinsam viele Möglichkeiten und Initiativen und sehen beide die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von mehreren Parteien. Gemeinsam gute medizinische Versorgung zu niedrigen Kosten liefern, das ist was VitalHealth mit seiner Selbstverwaltungsplattform und GSK mit seiner Patientenbegleitung bieten kann. Auf diese Weise können wir das medizinische Fachpersonal und die Patienten beide bei ihrer medizinischen Versorgung aus der Ferne unterstützen." Weniger Konkurrenzdenken und mehr miteinander, das ist das Streben von Ouwehand. Auf diese Weise haben wir gemeinsam die Tatkraft, die medizinische Versorgung zu verbessern. "VitalHealth ist vor allem gut bei der Verknüpfung mit anderen Systemen, wodurch sie flächendeckend etwas mit ihren Systemen erreichen können. Außerdem ist das auch messbar innerhalb und außerhalb der Niederlande, weil VitalHealth sich weltweit engagiert. Auf diese Weise kann GSK Programme, die hier in den Niederlanden ausgearbeitet werden, auch innerhalb von relativ kurzer Zeit auf ausländische Standorte übertragen, wie z. B. Belgien, West-Europa und dem Fernen Osten."

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